November 11

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Mein Problem?

Wir sind meist die Quelle unserer Probleme, nicht die anderen. Wenn wir etwas als Problem erleben, sind es meistens nicht die tatsächlichen Begebenheiten, die an sich ein Problem darstellen, sondern wir sind es selber, die aus bestimmten Facts – meist aufgrund von dem , was wir früher erfahren haben – ein Ärgernis konstruieren. Beispiel: Eine Freundin sagt den gemeinsamen Znacht kurzfristig ab. Ich bin zunächst verschnupft, weil ich mich darauf gefreut habe und es auch als Desinteresse interpretiere. Doch Tatsache ist „nur“, dass dieses Treffen zum besagten Zeitpunkt nicht stattfindet. Ich kann Erklärungen erfragen oder mir selbst weitere mögliche Interpretationen anbieten, die mich nicht verletzen: Die Freundin ist krank, sie ist überarbeitet, sie nimmt ihr Ruhebedürfnis ernst, sie muss noch für die Spanischprüfung lernen … Vielleicht kann ich mich sogar freuen auf einen freien Abend. Dazu braucht es nicht viel, sondern nur ein Hinterfragen von allzu gewohnten Denkweisen. Durch diese Selbst-Arbeit kann ich Dich gerne führen.


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